Lächeln schenken! … warum es hier (u.a.) derzeit ruhiger ist

Neben der Tatsache, dass hier zwar sobal ich kann die Nähmaschine rattert und mein „Nähbuch“ sich immer weiter füllt halten mich diverse Umstände davon ab, das Ganze dann zu fotografieren und hier einzustellen … da gibt es grad einen kleinen Stau. Mal bin ich schlicht zu faul (Sofas können nach nem längeren Tag stark magnetisch sein), es fehlt das Tageslicht, Überraschungen dürfen nicht vorab gezeigt werden, zwischendurch war ich krank, einiges war „auf Termin“ zu nähen und … achja, vier Kinder wuseln hier auch noch rum!

Aber nicht genug, die aktuelle Lage macht es mir zum Bedürfnis, meinem Bestürzen (weniger über die Lage, mehr über den Umgang der Menschen damit … die eigentliche humanitäre Katastrophe spiegelt sich nicht in den Bildern, sondern in den geäußerten Gedanken, die allzu oft Menschlichkeit und Mitgefühl vermissen lassen) durch Aktivität wenigstens etwas Linderung verschaffen zu können. Ich kann sicher nicht viel tun, aber ganz stillhalten will ich auch nicht und so habe ich mich der – wie ich finde – tollen Aktion „Sew a smile“ angeschlossen, die sich im Wesentlichen über Facebook organisiert.

Dafür rattern hier also auch fleißig Nähmaschine und Coverlock, Töchterlein fädelt Kordeln ein (eine tolle Spende von alles für Selbermacher (die Kordel, nicht das Töchterlein! 😉 ) und seit heute macht die Stickmaschine nun auch mit … uff!

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Aktion: großartig!

Stickdatei: nach dem Logo der Aktion von mir erstellt

2 Gedanken zu „Lächeln schenken! … warum es hier (u.a.) derzeit ruhiger ist

    1. Die Smilies werden auf selbstgenähte Beutel (Turnbeutel mit Tunnelzug) aufgenäht, die dann an Flüchtlinge verteilt werden, die darin ihre wichtigsten Sachen verstauen können. Teilweise werden die Beutel auch noch gefüllt (Hygieneartikel, Handarbeitssachen, Stifte, Malbücher, Spielsachen … je nachdem, was durch Spenden zusammenkommt). Ziel ist es, den Betroffenen – wie der Name der Aktion schon sagt – ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und ihnen in der doch recht schwierigen Unterbringungssituation wenigstens ein klein wenig Privatsphäre zurückzugeben.

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