Archiv der Kategorie: *gekocht*

Holunderblütensirup

Direkt aus unserem Garten … endlich mal rechtzeitig daran gedacht:

Über 40 Holunderblütendolden 1 kg Zucker streuen, 2 EL Zitronensaft dazugeben und mit 1,5 Litern kochendem Wasser übergießen. 3 Tage ziehen lassen, dabei zweimal täglich umrühren. Durch ein Geschirrtuch in einem Sieb abseihen und in dichte Flaschen abfüllen. Am besten gekühlt lagern.

Holunder1

Gemüsebrühe

Schon vor längerer Zeit hatte ich bei Frau Liebe ein Rezept für selbst gemachte gekörtne Gemüsebrühe gelesen und immer wieder mal „könnt’ste mal machen“ gedacht. Beim Einkauf habe ich immer auf hefefreie (also ohne Geschmacksverstärker) Pulver geachtet und dann kam auch bei meinem Mann die Idee zur Eigenproduktion auf … und wie so oft: einmal aufgerafft fragt man sich, warum man das nicht schon viel früher gemacht hat!

Wir nutzen jetzt nur noch selbst gemachtes Brühepulver, drin ist nichts außer Gemüse und Salz … und nach dem seit zwei Jahren selbst gebackenen Brot wieder etwas, wo es einfach ein richtig gutes Gefühl ist, zu wissen was drin ist bzw. zu wissen, dass nichts überflüssiges drin ist!

Unser „Rezept“ – selbstgemachte Gemüsebrühe

gut 300g Pastinaken (2 Stück)

250g Möhren geschält

gut 300g Zwiebeln (4 Stück)

200g Spitzpaprika (2 Stück)

gut 300g Lauch (2 kleine Stangen)

400g Knollensellerie

6 Zehen Knoblauch

1 Handvoll glatte Petersilie

10% Salz (ca. 180g)

Man kann eigentlich alles an Gemüse nehmen, was ein ausgeprägtes Aroma hat … Wurzelgemüse, Paprika, Knoblauch, Lauch, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln … sicher auch Brokkoli (z.B. den sonst nicht verwendete Strunk) … Phantasie und Resteverwertung sind da kaum Grenzen gesetzt.
Wir haben alles mit einem Zerkleinereraufsatz für den Pürierstab fein gehäkselt. Wichtig: ordentlich mischen und VOR dem Trocknen wiegen!
Alles gut mischen und auf ein oder mehrere Backbleche verteilen und bei 80°C Grad Umluft im Backofen trocknen. Holzlöffel o.ä. in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und regelmäßig wenden/rühren/mischen.
Getrocknet wird, bis es richtig „raschelt“. Ist noch Restfeuchte drin, lässt sich gut die Restwärme nach dem Kuchenbacken o.ä. nutzen.
Die getrocknete Mischung mit einer Kaffeemühle o.ä. (wir haben eine kleine elektrische Getreidemühle, die sich super eignet, bei Bedarf suche ich einen Link raus) ganz fein mahlen (es geht vermutlich auch ein Mörser, dauert nur ewig).
Nun vom Ausgangsgewicht vor dem Trocknen 10% berechnen und soviel Salz zugeben. Alles gut mischen und in Schraubgläser füllen.
Beim nächsten Kochen mit gutem Gefühl und leckerem Ergebnis verwenden!